eProcurement

Im Einkauf liegt der Gewinn

Die Beschaffung von C- bzw. MRO-Teilen (Maintenance, Repair and Operations: indirekte Güter, die nicht in die Produktion einfließen) erzeugt unverhältnismäßig hohe Prozesskosten, da die Beschaffungskosten für einen 2€-Artikel genauso hoch sind wie die für einen 2000€-Artikel. Oft liegen diese bei weit mehr als 100 Euro pro Beschaffungsvorgang.

Die Studie „Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung 2011“ des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) bestätigt, dass Unternehmen durch die elektronische Beschaffung von C-Teilen ihre Kosten im Durchschnitt um 25% und zusätzlich die Prozesskosten um durchschnittlich 42% reduzieren.

Weitere Auswirkungen in Bezug auf den Einsatz und den Nutzen von E-Procurement konnten in der Studie des BME ebenfalls festgestellt werden:

  • Reduktion der (Wieder-) Beschaffungszeit
  • Reduktion der administrativen Tätigkeiten
  • Erhöhung der Prozesstransparenz
  • Reduktion der Lieferantenanzahl
  • Anstieg der Transaktionsanzahl
  • Reduktion der Einstandspreise
  • Erhöhung der Markttransparenz
  • Erhöhung der Lieferantenzuverlässigkeit
  • Erhöhung der Produkt-/Dienstleistungsqualität
Prozessvereinfachung durch eProcurement
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Prozessvereinfachung durch eProcurement

Einzelbestellungen außerhalb des formalen Beschaffungsprozesses, sogenanntes Maverick Buying, gehört der Vergangenheit an. Medienbrüche und Übertragungsfehler? Kein Thema mehr. Verbesserte Kontroll- und Auswertungsmöglichkeiten liefern Ihnen eine ausgezeichnete Verhandlungsposition bei Ihren Lieferanten. Die Verminderung der Durchlauf- und Lieferzeiten ermöglichen eine Lagerbestandsreduktion.

Der Einkauf wird durch die Verlagerung der operativen Tätigkeit auf den Bedarfsträger entlastet und kann sich auf strategische Ziele konzentrieren: mehr Freiraum für die optimale Beschaffung von A- und B-Teilen.

Beschaffungsaufwand mit und ohne eProcurement
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Beschaffungsaufwand mit und ohne eProcurement